Recklinghausen-Suderwich. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät derzeit davon ab, Kindern bunten Bastelsand oder auch Montessori-Sandspieltische, die in China hergestellt wurden, zum Spielen zu geben. Denn es ist nicht klar, welche Produkte von einer Asbestbelastung betroffen sind und damit eine Gefahr einhergeht.
Das Wichtigste in Kürze:
Bei den Funden scheint es sich um Produkte aus China zu handeln. Die Ursache für die Belastung mit Asbest liegt wahrscheinlich darin, dass der gefärbte Sand aus Gruben stammt, in denen Asbest natürlich vorkommen kann. Es ist nicht vorhersagbar, welche Produkte betroffen sind und welche nicht, da die Asbestbelastung sich von Charge zu Charge unterscheiden kann.
Was soll ich mit gekauftem Sand tun?
Glatte Flächen lassen sich feucht abwischen. Gib alles (auch Handschuhe und FFP2-Maske) in reißfeste Plastikbeutel und verschließe diese luftdicht, ohne die Luft herauszudrücken. Du kannst auch Behältnisse wie Dosen oder Eimer mit dicht schließenden Deckeln verwenden.
(Quelle: Verbraucherzentrale NRW)
© Gruppe Sozial- und Bildungswerk
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