Recklinghausen-Suderwich. Im November machen sich schon die sinkenden Temperaturen bei Obst und Gemüse bemerkbar. Beeren und Steinobst sind nicht mehr zu finden, aber immer noch reichlich Äpfel, Birnen und Quitten.
Du kannst das Obst an kühlen und dunklen Orten noch einige Zeit lagern. Du kannst aber auch einen leckeren Apfel- oder Birnenkuchen backen oder Mus daraus kochen, das auch noch über den Winter haltbar ist.
Walnüsse sind im November reichlich zu finden, sie sind einfach unvergleichlich nahrhaft und sehr wichtige für unsere gesunde Ernährung. So senken sie den Blutfett-Spiegel und senken das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. In ihnen stecken wertvolle Nährstoffe wie hochwertiges Eiweiß, Ballaststoffe und viele gesunde ungesättigte Fettsäuren.
Chinakohl ist reich an Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Balllaststoffe, hat jedoch kaum Kalorien. Außerdem enthält er Kalium, Calcium und Eisen in geringeren Mengen. Seine Aminosäuren können jedoch den Tagesbedarf decken. Die enthaltenen Senföle hemmen Krebs und Entzündungen. Chinakohl ist leichter bekömmlich als andere Kohlsorten und kann damit auch bei Reizdarm oder Gastritis empfohlen werden.
Topinambur ist ein wahres Wundermittel von hohem medizinischem Wert, vor allem wegen des Inulins, das ein präbiotische Wirkung auf unseren Darm hat. Somit stärkt er unser Immunsystem und schützt uns vor Krebserkrankungen. Außerdem hält er die Knochen gesund, weil er viel Calcium enthält. Er nimmt kaum Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, ist also ideal für Diabetiker. Hast du Magen-Darm-Beschwerden, Rheuma, leidest du an Kraftlosigkeit und Schlaflosigkeit, hast du trockene Haut und Ekzeme – Topinambur hilft bei all diesen Problemen.
Pastinaken enthalten doppelt so viele Vitamine wie z. B. Möhren, lebenso Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Kupfer, Mangan und Zink. Auch dieses Gemüse nimmt kaum Einfluss auf den Blutzucker, sie versorgen dich langfristig mit Energie ohne Heißhunger zu erzeugen.
Die Nährwerte von Steckrüben sind enorm: Traubenzucker, Eiweiß, ätherische Öle, Mineralstoffe, Beta-Karotin, Vitamine B1, B2 und C. Geschmacklich erinnert das gelbe Fleisch der leicht süßlichen Steckrüben an Pastinaken und Möhren. Dass Steckrüben gerade im Winter Saison haben, ist von der Natur gut eingerichtet: Sie versorgen uns nämlich in der eher obstarmen Zeit mit einer relativ hohen Menge Vitamin C. Eine 200-Gramm-Portion Steckrüben enthält bereits rund die Hälfte unseres täglichen Bedarfs!
Der Feldsalat ist auch unter der Bezeichnung "Rapunzel" bekannt. Er besitzt einen leicht nussigen Geschmack und wird gern zusammen mit anderen Blattsalaten, aber auch alleine verwendet. Der Salat enthält wichtige und viele Vitamine, wie C, A, D, E, B1, B2, B6. An Mineralstoffen findest du Salz, Eisen, Zink, Magnesium und viele weitere in geringeren Mengen. Er enthält 53% Protein, 25% Fett und 22% Kohlenhydrate. Grund genug, um gesund mit ihm durch den Winter zu kommen.
(Quellen: https://kurzlinks.de/qtmr, https://kurzlinks.de/iqqf)
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