Recklinghausen Suderwich. Wieder angekommen im Alltag bleibt für Projektleiter, Klaus Bühmann und Assistentin, Stefanie Dorowski-Lahme endlich Zeit und Raum, die Sommer-Auszeit 2025 Revue passieren zu lassen. „Zuerst einmal sind wir froh, dass alle Teilnehmer gesund und munter an ihren Zielorten angekommen sind“, so Klaus Bühmann, „…und wir freuen uns natürlich über das durchweg positive Feedback der gesamten Gruppe.“
Zum Abschied gab es für die beiden Hauptverantwortlichen eine schöne Orchidee für das Büro im SBW-Zentrum und eine sehr berührende Danke-Karte. „Nun wollen wir einmal über das berichten, was in den vergangenen Tagen auf unserer Website zu kurz gekommen ist, nämlich die Auszeit für unsere jüngsten Teilnehmer“, meint Stefanie Dorowski-Lahme, welche das Kinderprogramm zusammen mit ihrer Tochter Charlotte, im Vorfeld geplant und ausgearbeitet hatte.
Neben vielen Bastelarbeiten und aktiven Spielzeiten im weitläufigen Außengelände von Haus Haard wurden einige spannende Ausflüge unternommen. Nachdem die „Großen“ die Erwachsenen am Vormittag beim „Brückenbau“ tatkräftig unterstützt hatten, ging es am Nachmittag zum ersten Ausflugsspot: Die Trabrennbahn Gelsenkirchen war das Ziel der munteren Gruppe. Die SBW-Team-Kollegin Sara hat dort nämlich eines ihrer Pferde stehen und konnte ihren Gästen somit Einblicke und Möglichkeiten vermitteln, welche sonst für Außenstehende undenkbar gewesen wären.
Nachdem die Kinder das Pony Cornelius fleißig geputzt hatten, wurde es vor einen Ponywagen gespannt und die Kinder durften mit Begleitung eine Runde auf der Trabrennbahn drehen. Wer noch nicht genug hatte, drehte noch eine Runde auf dem großen Pferdewagen oder gleich auf dem Pferderücken. Nach einer Stärkung für Mensch und Tier, ging es zurück zu den Eltern in Oer-Erkenschwick.
Am Mittwoch musste sich die siebenköpfige Gruppe trennen: Für die älteren Teilnehmer ging es mit Sara, Charlotte, Almin und Stefanie, verantwortlich für die Bodenarbeit, in den Kletterwald Haltern. Dort wurde nach einer gründlichen Einführung durch das Team des Kletterwaldes hoch in den Bäumen balanciert und im Team geklettert. Alle Beteiligten waren erschöpft, aber glücklich, zahlreiche Herausforderungen gemeistert zu haben. Für die Kleinen ging es mit Frauke und Marcel auch nach Haltern, aber nicht zum Klettern, sondern eher zum Planschen und Spielen auf dem Wasserspielplatz. Erschöpft, ein wenig nass, aber müde und glücklich, konnten die Eltern ihre jüngeren Sprösslinge nach dem Ausflug in die Arme schließen.
Den Höhepunkt der Ausflugswoche bildete ein Besuch des Frankenhofs in Reken. Nach einer halbstündigen Autofahrt konnten die Kinder mit Begleitung bei der Ankunft schon auf der Tafel im Eingangsbereich ihren Gruppennamen entdecken. Zuerst ging es zu den Ziegen im Streichelzoo, wo Betreuerin Charlotte ihr Top, dank einer gefräßigen Ziege, einbüßte. Die Kinder und Betreuer hatte trotzdem viel Spaß beim Füttern und Streicheln der possierlichen Tiere. Weiter ging es zu den zahlreichen anderen Tieren und Attraktionen im Freizeitpark. Nach einer ausgedehnten Mittagspause war noch Zeit, den gerade eröffneten Drachenturm zu besteigen und herunterzurutschen, bevor es wieder zurückging.
Am Vormittag des nächsten Tages stand der Besuch des Schiffshebewerks in Waltrop mit der ganzen Gruppe an. Allerdings gab es für die jüngeren Teilnehmer und ihre Eltern eine Familienführung mit Museumsführerin Patrizia. Spielerisch und kindgerecht lernten alle, wie ein Schiffshebewerk funktioniert. Es wurde gemessen, ausprobiert und gebaut und die eindrucksvollen Industriedenkmäler bestaunt.
Am Nachmittag wurde die Feuerwache der freiwilligen Feuerwehr Suderwich besucht, wo die Kinder im Rahmen einer Rallye die Wache erkunden konnten. Im Anschluss wurde unter Anleitung der Feuerwehrleute erläutert, wieviel Wasser gebraucht wird, um ein Feuer zu löschen.
Am Sonntag feierten die Kinder einen Kindergottesdienst unter der Leitung von Elke Zillkens und am Montagmorgen verabschiedeten sich die Betreuer mit einem gemeinsamen Frühstück von den inzwischen liebgewonnen Kids.
"Uns, mir und unserem Leiter des Projektes „Auszeit“, Klaus, bleibt nur noch zu sagen, dass wir wieder einmal tolle Menschen, große und kleine, kennengelernt haben und mit unserem ehrenamtlichen Team eine schöne Zeit erleben durften. Vielen Dank für euer aller Mut und Begeisterungsfähigkeit und hoffentlich bis bald!“, wünscht Stefanie Dorowski-Lahme.
© Gruppe Sozial- und Bildungswerk
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