Recklinghausen-Suderwich. Keine Zeit zum Kochen? Du möchtest dich und deine Familie trotzdem gesund ernähren? In 30 Minuten ist eine Menge möglich und mit ein bisschen Planung kann man es sich relativ einfach machen.
Manche sind beruflich voll ausgelastet, andere managen eine große Familie und wieder andere haben einfach keine Lust für lange Zubereitungen. In jedem Fall sind unkomplizierte, schnelle und einfache Rezepte gefragt, möglichst noch mit Variationen zur Abwechslung. Worauf kommt es jetzt also an, wenn schnell ein selbstgekochtes Gericht auf den Tisch soll?
Einige Tipps:
Was ist Meal Prep?
Meal Prep ist nur ein neuer Name für das altbekannte Vorkochen. Wir wissen doch noch von früher zu Hause: Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag noch besser. Wer einmal bewusst mehr kocht, kann wunderbar ein zweites Mal davon essen.
Meal Prep, das bedeutet Essensbausteine vorzubereiten, die an mehreren Tagen unterschiedlich genutzt werden können. Oder man kocht gleich ganze Mahlzeiten zum Aufwärmen vor. Das bedeutet einmal mehr Aufwand, dafür später kaum Arbeit.
Hier ein Beispiel: Du kochst einen großen Topf Nudeln, teilst diesen in drei Teile. Am ersten Tag bereitest du eine Linsenbolognese zu. Mit dem zweiten Teil Nudeln, Gemüse und Soße bereitest du einen Auflauf vor, der am nächsten Tag in den Ofen kommt. Am dritten Tag gibt es Nudelsalat. Du kannst natürlich auch für die ganze Woche vorkochen. Dafür sollte man dann besser 4 bis 5 Stunden Vorbereitungszeit einplanen und einen großen Kühl- oder Gefrierschrank besitzen.
Doch auch am gleichen Tag frisch zu kochen geht mit guter Vorbereitung und halbfertigen Zutaten in 30 Minuten. Du kannst fertige Zutaten wie Gnocchi aus dem Kühlregal nehmen, oder einen fertigen Pizzateig. Sehr praktisch ist z. B. ein Gyros-Nudel-Auflauf: Alle Zutaten kommen roh in die Form und der Auflauf gart im Backofen. Das geht auch mit anderen Zutaten mit asiatischem Touch.
Ohne Planung geht natürlich nichts. Vor dem Einkauf solltest du überlegen, was in der Woche gekocht werden soll. Ein gut gefüllter Vorrat hilft hier gut, wie Mais und Nudeln, passierte Tomaten usw. Frisches Gemüse hält sich auch gut eine Woche im Kühlschrank.
(Quelle: Aachener Zeitung)
© Gruppe Sozial- und Bildungswerk
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