Recklinghausen-Suderwich. Weltweit gibt es über 1.000 verschiedene Salatsorten, jede einzelne mit ihrem eigenen Geschmack. Wir wollen das mal ein bisschen für dich ordnen. Die Gruppe der Blattsalate umfasst Sorten mit einzelnen Blättern, die locker aneinander liegen. Zu den Blattsalaten gehören neben dem Kopf- auch der Römer- und der Eichblattsalat.
Eine weitere Gruppe bezeichnet die Kopfsalate. Anders als die Blattsalate bilden sie feste, geschlossene Köpfe mit knackigen Blättern. Das beste Beispiel ist der Eisbergsalat.
Zur dritten Gruppe gehören die Schnittsalate. Sie heißen Schnittsalate, da ihre Blätter bei der Ernte abgeschnitten werden. Der Baby-Leaf-Salat zählt hierzulande zu der bekanntesten Sorte.Dann gibt es noch die Bittersalate. Ihre Blätter haben einen leicht bis intensiv-bitteren Geschmack. Dazu gehören Radicchio, Endiviensalat und Friséesalat.
Die letzte Gruppe: Nischensalate. Hinter dieser Kategorie verbergen sich oftmals regionale Sorten – mit einzigartigen Eigenschaften. So überzeugt Portulak beispielsweise mit einem erfrischenden, säuerlichen Aroma.
Die beliebtesten Salatsorten:
Babyspinat hat eine dunkelgrüne Farbe und zeichnet sich durch einen milden Geschmack und eine weiche Textur aus. Er ist ideal für Salate, aber auch für gesunde Smoothies.
Chicorée ist ein Blattgemüse mit knackigen Blättern. Entfernst du den Strunk, kannst du die leicht bitteren Blätter des Chicorees roh essen aber auch backen oder braten.
Eisbergsalat ist frisch geerntet sehr knackig. Die hellgrünen Blätter schmecken nicht nur in Salaten, sondern verleihen auch Burgern, Sandwiches und Wraps eine besondere Frische.
Eichblattsalat ist deutlich erkennbar an seinen vollen Köpfen mit Eichenblatt-ähnlichen Blättern. Die Salatsorte erfreut sich an großer Beliebtheit aufgrund ihres milden, leicht nussigen Geschmack.
Endiviensalat ist etwas bitter im Geschmack und passt daher perfekt zu würzigen Salaten.
Feldsalat ist ein kleines, nussig schmeckendes Blattgemüse, das oftmals in Wintersalaten verwendet wird. Feldsalat ist auch unter dem Namen Rapunzel bekannt.
Friséesalat hat mit seinen krausen Blättern einen Wiedererkennungswert unter den Salatsorten. Die zarten Blätter haben einen leicht bitteren Geschmack und sind eine geschmackvolle Ergänzung für gemischte Salate.
Kopfsalat zählt mit seinen weichen, fast buttrigen Blättern zu den beliebtesten Salatsorten für klassische Beilagensalate. Die großen Blätter sind mild und leicht süßlich im Geschmack.
Lollo Bionda und Lollo Rosso sind Salatsorte mit gewellten Blättern, die einen hellgrün, die anderen rot gefärbt. Sie haben einen knackigen Biss und einen milden bis leicht bitteren Geschmack bieten.
Mangold besticht durch große, fleischige Blätter und kräftige, oftmals farbenfrohe Stiele. Ob roh in Salaten oder gekocht in Pastagerichten, Mangold überzeugt mit seinem erdigen, winterlichen Geschmack.
Portulak, bekannt für seinen leicht säuerlichen Geschmack, ist besonders beliebt in mediterranen Salaten. Er punktet mit nennenswerten Mengen an pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren.
Radicchio ist ein klassischer italienischer Salat mit charakteristisch roten, leicht bitteren Blättern. Er schmeckt nicht nur roh in bunten Salaten, sondern auch gebraten oder gegrillt.
Rucola ist ein scharf-pfeffriger Blattsalat, der für seine Würze und leichte Schärfe geschätzt wird. Rucola steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Er verfeinert nicht nur gemischte Salate, sondern auch Rezepte für Pasta und Pizza.
Romanasalat, oder Römersalat, ist bekannt für seine länglichen, hellgrünen Blätter. Diese haben einen milden und leicht süßlichen Geschmack – perfekt für einen Caesar-Salat.
Unser Tipp: Probiere die unterschiedlichen Salatsorten aus und finde deinen Favoriten. Kaufe deinen Salat frisch und unbeschädigt. Lagere ihn gekühlt und verbrauche ihn innerhalb weniger Tage, um nicht nur die Frische, sondern auch die Nährstoffe zu bewahren.
© Gruppe Sozial- und Bildungswerk
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