Recklinghausen-Suderwich. Feldsalat findet man vor allem im Herbst und Winter in jedem Supermarkt. Während andere Salate in der kalten Jahreszeit aus südlichen Gefilden importiert werden müssen, wächst der Feldsalat als Wintergemüse auch auf heimischen Feldern. Das sorgt für erschwingliche Preise, obwohl der Salat nach wie vor von Hand geerntet werden muss.
Es gibt aber noch weitere Gründe, hier häufiger zuzugreifen, denn Feldsalat ist auch wegen seiner gesundheitlichen Wirkung beliebt. Welche Wirkung ist das genau, wann kann der Verzehr von Feldsalat der Gesundheit schaden und wie bereitet man den Salat zu?
Mit Provitamin A, Vitamin C und Folsäure enthält er wichtige Vitamine. Außerdem versorgt er den Körper mit Eiweiß und Mineralstoffen wie: Eisen, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor. Doch damit nicht genug: Feldsalat ist auch eine gute pflanzliche Quelle für Jod und daher besonders wichtig für die vegetarische und vegane Ernährung. Außerdem: 18 Kg stecken in 100 g Feldsalat, somit ist er unverzichtbar in deinem Diätplan.
Feldsalat enthält Nitrat, wie viele andere Lebensmittel auch. Nitrat ist zwar selbst nicht giftig, ist aber eine Vorstufe für die als krebserregend geltenden Nitrosamine, die sich möglicherweise bei der Verarbeitung oder beim Verdauungsprozess bilden können. Deshalb sollte man aber nicht auf Feldsalat verzichten.
Es gilt also, wie so oft, das sprichwörtlich "gesunde Mittelmaß". Den geringsten Nitratgehalt hat in der Regel übrigens Bio-Feldsalat aus Freiland-Anbau. Dies liegt daran, dass zum einen in der biologischen Landwirtschaft nitrathaltige Dünger verboten sind. Zum anderen reduzieren die Zufuhr von Frischluft und eine erhöhte Sonneneinstrahlung den Nitratgehalt in Gemüse.
Wie bereitest du Feldsalat zu?
Der Salat muss vor der Zubereitung ausgiebig geputzt werden. Die einzelnen Büschel sind an den Wurzeln erdig und sandig und müssen entfernt werden. Ich lege den Salat in kaltes Wasser und schüttel ihn mit den Händen immer etwas hin und her. Dann werden die Wurzeln abgeschnitten und evtl. gelbe Blättchen entfernt. Wenn du keine Salatschleuder hast, kannst du den Salat auf Küchenpapier abtropfen lassen und abtupfen.
Du kannst den Salat süß oder pikant zubreiten. Sehr lecker schmeckt er mit einem Honig-Senf-Dressing und mit Ziegenkäse kombiniert. Auch mit Walnüssen, Birnen, Äpfel und Speck kannst du deinen Salat gut kombinieren.
Quelle: gesundheit.de
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