Recklinghausen-Suderwich. Sobald die Tage kürzer und kälter werden, die dicken Jacken ausgepackt sind und der Ofen angeheizt wird, ist eines klar: der Winter ist da! Mit den kalten Tagen kommt auch die Vorfreude auf die schöne Weihnachtszeit.Wir verraten dir alles über die Klassiker der weihnachtlichen Gewürze.
Zimt – der unverzichtbare Klassiker
Wie es schon in dem bekannten Weihnachtslied heißt: „Eine Prise Zimt – das stimmt.“ Es ist ein typisches Weihnachtsgewürz, weil es früher so teuer war, dass man es nur zu besonderen Gelegenheiten benutzte, z. B. an Weihnachten.
Das solltest du wissen:
Wir unterscheiden zwischen 2 verschiedenen Zimtarten. Der echte Ceylon Zimt stammt aus Sri Lanka, das früher Ceylon hieß, und den östlichen Regionen Indiens. Die Rinde des Ceylon Zimtbaums wird säuberlich gehobelt und die äußere Schicht entfernt. Die Zimtrinde rollt sich dann zusammen und es entsteht die Zimtstange. Der Zimt schmeckt mild und aromatisch süß.
Alternativ gibt es den Cassia Zimt aus China. Er wird von der Zimtkassie gewonnen. Es wird die komplette Rinde verwendet, weswegen der Zimt nicht so hochwertig ist. Er schmeckt auch deutlich kräftiger.
Rezepte:
Zimtsterne, Bratapfel, Früchtebrot, Zimtschnecken, Punschgetränke, aber auch herzhafte Braten oder Rotkohl wird durch Zimt gekonnt verfeinert. Die Stangen machen sich nicht nur prima in der weihnachtlichen Deko, sondern würzen auch feine Soßen oder in geriebenen Zustand für Desserts.
Kardamom – der Geheimnisvolle
Kardamom hat es verdient, als Weihnachtsgewürz zu gelten.
Das solltest du wissen:
Kardamom stammt aus Asien. Die Wenigsten wissen, dass die kleinen grünen Samen mit dem Ingwer verwandt sind. Viele kennen Kardamom als Gewürz für den arabischen Mokka. Die süßlich, würzigen, leicht scharfen und warmen Noten des Kardamoms treten zutage, wenn die schwarz-braunen Samen herausgelöst und gemörsert werden.
Rezepte:
Von Lebkuchen bis Spekulatius wird Kardamom in fast allen Weihnachtsgebäcken verwendet. Jedoch auch eine Tasse Kaffee oder Chai-Tee oder Kakao ist sehr lecker mit etwas Kardamom und wärmstens zu empfehlen.
Gewürznelken – die aromatischen Dekorativen
Nelken dürfen in der Weihnachtszeit keinesfalls fehlen.
Das solltest du wissen:
Bei den Nelken handelt es sich um die getrockneten Blüten des Nelkenbaumes, der auf den indonesischen Inselgruppen Molukken gedeiht. Seit dem Mittelalter sind sie bei uns bekannt, man schrieb ihnen eine aphrodisierende Wirkung zu. Sie haben einen süßlichen, leicht scharfen Geschmack. Schuld sind die 15 Prozent ätherischen Öle, die in der Nelke enthalten sind. Der intensive Geschmack sitzt im Nelkenkopf und im Stängel befinden sich die ätherischen Öle. Schwimmt der Nelkenkopf im Wasser obenauf und der Stängel zeigt wie ein Baumstamm grade nach unten, zeugt dies von hoher Qualität.
Rezepte:
Nelken sind Aromaträger, die in vielen Weihnachtsrezepten Verwendung finden. Dabei gilt weniger ist mehr, zuviele Nelken können den Geschmack verderben.
Quelle: Typische Weihnachtsgewürze Ratgeber (bremer-gewuerzhandel.de)
© Gruppe Sozial- und Bildungswerk
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