Recklinghausen-Suderwich. Der Blumenkohl ist von allen Kohlgemüsen wohl der bekömmlichste. Wir stellen euch die Nährwerte des Blumenkohls vor sowie seine gesundheitlichen Vorteile. Wir erklären dir, warum der Blumenkohl als so gesund gilt, warum er vor Krebs schützt und wie gut er sich auf die Magen-Darm-Gesundheit auswirkt.
Der Blumenkohl ist also aus unterschiedlichen Gründen ein sehr gesundes Gemüse. Zunächst ist sein Nährwertprofil sehr gut, wie die folgenden Abschnitte zeigen. Zusätzlich enthält er sekundäre Pflanzenstoffe, die sich äußerst vorteilhaft auf die Gesundheit auswirken, worauf wir dann weiter unten eingehen.
Die Nährstoffe
Der Blumenkohl ist kalorienarm und ein sehr bekömmliches und gesundes Gemüse. 100 Gramm roher Blumenkohl enthält: 23 kcal, 90 g Wasser, 2 g Eiweiß, 0,3 g Fett, 2 g Kohlenhydrate, 3 g Ballaststoffe. Im Vergleich zu anderen Kohlarten wie z. B. Weißkohl, hat Blumenkohl den Vorteil, dass er leicht verdaulich ist, so dass auch Menschen mit empfindlichem Magen-Darm-System von ihm profitieren können. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der weiße Kohlkopf eine feinere Zellstruktur aufweist. So eignet sich das Gemüse auch als Schonkost und Babynahrung (gegart und püriert). Blumenkohl ist zudem besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Gesunde Wirkstoffe
Der Blumenkohl ist reich an gesunden Polyphenolen – eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe. Dazu zählen etwa die Flavonide, Quercetin und Kaempferol, die zahlreiche heilende Eigenschaften haben. Beide Stoffe haben eine antikarzinogene Wirkung, was auf das außerordentliche antioxidative Potential zurückgeführt wird. Quercetin kann außerdem der Gicht entgegenwirken, während Kaempferol eine antientzündliche, antimikrobielle, herz- und nervenschützende Wirkung hat.
Blumenkohl gibt es auch in verschiedenen Farben, wie gelb-orange, ein Hinweis auf Betacarotin, oder grün wie beim Romanesco, ein Hinweis auf Chlorophylle. Beim violetten Blumenkohl sind Anthocyane verantwortlich für die Farbe. Farbiger Blumenkohl ist für deine Gesundheit immer besser als der herkömmliche weiße Blumenkohl.
Senföle für die Gesundheit
Alle Kohlvarietäten enthalten Senfölglycoside, wobei sich deren Zusammensetzung und Gehalt unterscheiden. Im Blumenkohl stecken beispielsweise Sinigrin, Glucoraphanin und Glucobrassicin. Diverse Studien haben gezeigt, dass Senföle gegen freie Radikale, Bakterien sowie Pilze wirken und das Krebsrisiko reduzieren können.
Für die Darmflora ist Blumenkohl sehr gesund. Sie wird von einem verstärkten Blumenkohlverzehr positiv beeinflusst. Bei Menschen, die viel Kohlgemüse essen – in dem Fall Blumenkohl und Brokkoli – werden jene Bakterien im Darm reduziert, die Sulfate zu Sulfiden (Schwefelwasserstoff) umwandeln. Auch diese Wirkung wird auf die Senföle zurückgeführt.
Zubereitung:
Blumenkohl kann man auf vielfältige Weise zubereiten, wie Suppen, Eintopf oder Beilage. Wir mögen Blumenkohl sehr gerne als Beilage, zubereitet wie folgt: Blumenkohl in Röschen schneiden und ein paar Minuten in Salzwasser kochen. Er sollte noch bissfest sein. Abschütten und zur Seite stellen. In einen Topf Butter zerlassen und Paniermehl hinzufügen, kurz anbraten und mit dem Blumenkohl vermischen.
Quelle: www.zentrum-der-gesundheit.de
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