Recklinghausen-Suderwich. Wenn sich Ende September das Laub langsam bunt färbt, beginnt die Zeit der leckeren Maronen. Auch zum Weihnachtsmarkt gehören die gerösteten Früchte mit dazu. Sie sind ein gesunder Snack in der kalten Jahreszeit und stärken unser Immunsystem durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe.
Was sind Maronen?
Maronen gehören als Früchte des Maronenbaums aus botanischer Sicht zu den Nüssen. Trotz einiger Gemeinsamkeiten sind sie nicht das gleiche wie Esskastanien. Vielmehr handelt es sich um eine Unterart der Edelkastanie. Maronen sind etwas größer und weniger rund geformt als die klassischen Esskastanien und besitzen ein intensiveres Aroma.
Man sollte sie nicht mit der Rosskastanie verwechseln. Im Gegensatz zu Maronen ist die Hülle der Rosskastanie mit deutlich gröberen Stacheln versehen. Die Schalen von Maronen sind dagegen mit sehr feinen, spitzen Stacheln bedeckt. Maronenbäume wachsen in Deutschland bei mildem Klima in den rheinischen Weinanbaugebieten. In der Pfalz gibt es sogar große Wälder der Edelkastanie. Auch im Taunus, Odenwald oder Schwarzwald kann man fündig werden. Maronen sollten nicht gepflückt werden, sondern aufgesammelt werden. Wenn die Früchte vom Baum fallen, sind erst wirklich reif.
Nährwerte und Inhaltsstoffe
Maronen enthalten wenige Kalorien und sehr wenig Fett, auf 100 g Maronen kommen 2 g Fett und 200 Kcal. Zum Vergleich: dieselbe Menge ungeröstete Erdnüsse enthalten 400 Kcal und 32 g Fett und Walnüsse sogar über 650 Kcal und 62 g Fett. Der Anteil an Ballaststoffen liegt bei etwa 8 % und der Gehalt an Eiweiß entspricht dem Fettgehalt, also 2 g pro 100 g.
Ebenso finden wir viele wichtige Nährstoffe in den Maronen, wie:
Lagerung
Am besten halten sich Maronen an einem dunklen, kühlen Ort. Keller oder Dachböden sind ideal für die Lagerung. Kühlschrank geht auch, in Folie verpackt halten sie sich bis zu vier Wochen frisch. Ansonsten sollte man sie innerhalb einer Woche verzehren, da sie sonst sehr schnell austrocknen. Du kannst sie allerdings auch einfrieren. Dazu solltest du die Früchte kreuzförmig einschneiden, dann blanchieren und schälen. Du kannst sie auch trocknen. Schäle die Maronen und lege sie mit Backpapier auf ein Blech. An einem warmen, trockenen Ort sollten die Früchte zwei Wochen lang gelagert werden. Wichtig ist dabei tägliches Wenden, damit sie nicht verschimmeln.
Zubereitung
Du kannst sie auf unterschiedliche Weise zubereiten, im Ofen backen, in Salzwasser kochen oder in der Pfanne rösten. Dazu solltest du sie immer vorher mit einem scharfen Messer kreuzförmig einritzen, damit sie nicht platzen.
Im Backofen werden sie bei 200° Ober- und Unterhitze 20 – 25 Min. auf einem Blech gebacken. Stelle eine Schale Wasser in den Ofen, damit die Maronen nicht austrocknen. Die Zubereitung in der Mikrowelle ist auch möglich. Gib die Nüsse in eine geeignete Schale mit etwas Wasser. Verschließe die Schüssel und erhitze die Maronen bei 700 Watt für zwei Minuten. Im Topf kannst du die Maronen mit leicht gesalzenem Wasser ungefähr 15 Min. lang kochen. Danach abgießen, schälen und genießen.
Möchtest du Maronen in der Pfanne rösten, verwende am besten eine Pfanne mit Deckel. Gib die Maronen ohne Fett in die Pfanne und röste sie bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze für etwa 20 Min., dazu ab und zu wenden.
Quelle: Maronen: Nährwerte & Inhaltsstoffe | gesundheit.de
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