Aus zweiter Hand - von ganzem Herzen
Waren für Kinder bis 14 Jahre
Das Neuapostolische Sozial- und Bildungswerk will mit dem Karussell - fürs-Kind-Angebot "Aus zweiter Hand für Kinder" dem Prinzip von Geben und Nehmen einen Raum schenken. Hier soll sich alles um die Kinder drehen, die in Familien leben, die mit der Situation von relativer Armut fertig werden müssen. (Zu "Relative Armut" siehe Kasten nebenan.)
Nach dem Vorbild urchristlicher Gemeinden sollen Waren - "Güter und Habe" - gesammelt werden, die denen, die sie nötig brauchen, zugute kommen. ("Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte." Apostelgeschichte 2,45)
Das Warenangebot, an das hier vor allem gedacht ist, soll die Altergruppe der Kinder bis zum vierzehnten Lebensjahr versorgen. Es soll Kleidung und Schuhe für Kinder, Kindermöbel und Funktionsgeräte (Kinderwagen und -zubehör, Kindersitze, etc.), Spielzeuge (vor allem Kindertechnik, Spiele wie Puzzles oder Lernspielzeuge, auch elektronische Spielzeuge), und Bücher umfassen. Auch Zwei- oder Dreiräder, Laufräder und so weiter sind gefragt.
karussell@nak-sbw.de
Gut erhaltene Waren werden gerne im SBW-Zentrum in Recklinghausen entgegen genommen.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, per E-Mail oder auch telefonisch sowohl Spendern als auch Bedürftigen mitzuteilen, welche Gegenstände zur Weitergabe zur Verfügung stehen beziehungsweise welche Gegenstände benötigt werden. Ein SBW-Team wird sich um die Vermittlung kümmern.
Mit Martina Groos und Annette Metschies hat das SBW zwei Vereinsmitglieder autorisiert, Spenden von benötigten Waren zu akquirieren und gegebenenfalls entsprechende Spendenbescheinigungen zu veranlassen.
Adresse des SBW
Neuapostolisches
Sozial- und Bildungswerk e.V.
Langobardenstraße 11
45665 Recklinghausen
Telefon: 02361 5823786
E-Mail: k a r u s s e l l [at] n a k - s b w [dot] d e
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch und Freitag
9 bis 12 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung
Karussell - für Kinder
Relative Armut
Auf der Webseite der Bun-
deszentrale für politische
sche Bildung ist ein Auf-
satz von Rainer Geißler
veröffentlicht mit dem Titel:
"Armut in der Wohlstands-
gesellschaft". Dort heißt
es in der Einleitung:
"Armut in der Bundesrepu-
blik ist keine absolute,
sondern relative Armut. In
anderen Worten: Armut ist
in entwickelten Gesell-
schaften keine Frage des
physischen Überlebens
mehr - wie noch in vielen
Ländern der Dritten oder
Vierten Welt - sondern ei-
ne Frage eines angemes-
messenen Lebens; die
Armutsgrenze wird nicht
durch ein physisches,
sondern durch ein sozio-
kulturelles Existenzmini-
mum markiert."
Weiter wird dort bemerkt,
dass diese relative Armut
oft gleichgesetzt wird mit
der Bedrohung der Men-
schenwürde. Als Hauptur-
sache für relative Armut
wird die hohe Arbeitslo-
sigkeit genannt.