Recklinghausen-Suderwich. Der Selbstreinigungsprozess unseres Körpers nennt sich Autophagie. Sie läuft kontinuierlich unterschwellig ab. Aber wenn wir fasten, kommt sie erst so richtig in Schwung.
Fasten aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers, wirkt antientzündlich. Im Körper werden Stoffe freigesetzt, die entzündliche Vorgänge dämpfen können. Außerdem kann fasten ein toller Start zu einer Ernährungsumstellung sein. Wer fastet erlebt schnelle Erfolge und das motiviert!
Wir raten dir dringend, vor dem Fasten eventuelle Vorerkrankungen ärztlich abzuklären und euch zu informieren, welche Methode für euch in Frage kommt. Deswegen zeigen wir euch die verschiedenen Methoden des Fastens auf.
Heilfasten nach Buchinger
Diese Fastenkur beginnt mit ein bis zwei Entlastungstagen mit leichter Kost wie z. B. gedünstetes Gemüse, Gemüsesuppe oder Porridge. Der erste Fastentag startet mit einer Darmentleerung, z. B. durch einen Einlauf. Dann kannst du für 5 Tage oder länger ausschließlich Gemüsebrühe und verdünnte Säfte zu dir nehmen, in geringem Umfang auch Milchprodukte.
Saftfasten mit Gemüsesäften
Auch hier beginnt die Kur mit ein bis zwei Entlastungstagen. Dann folgen sieben Tage mit Gemüsesäften aus Möhren, Tomaten oder Rote Bete sowie abends klarer Gemüsebrühe. Die Saftkur endet mit drei Aufbautagen. Es sind auch weniger Fastentage möglich, die Entlastungs- und Aufbautage sollten jedoch eingehalten werden.
Schleimfasten
Hier handelt es sich um eine Form des Heilfastens, meist mit Leinsamenschleim. Nach einer zweitägigen Entlastungsphase folgen fünf Fastentage, an denen du morgens und mittags einen Schleim aus geschroteten Leinsamen isst. Abends kannst du eine klare Gemüsebrühe essen. Den Abschluss bilden drei Aufbautage.
Reistage
An einem Reistag werden dreimal 50 Gramm Rohgewicht Vollkornreis gegessen, entweder mit zuckerarmem Obst und/oder mit Gemüse kombiniert. Den Reis kannst du mit Kräutern und Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Kurkuma würzen. Wenn du abnehmen möchtest, können ein bis zwei Reistage pro Woche hilfreich sein. Vergiss bitte nicht, bei jeder Fastenart genügend Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken, bis zu 2 Liter sind notwendig.
Wichtig: Fasten ist nicht für alle Menschen gleich gut geeignet. Wenn du unter Migräne, Gicht, Gallenprobleme, Essstörungen, Nierenprobleme oder Krebserkrankungen leidest, solltest du besser ärztlichen Rat einholen.
(Quelle: Ernährungsdocs I NDR I Instagram)
© Gruppe Sozial- und Bildungswerk
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.