Recklinghausen-Suderwich. Wir freuen uns auf das Ende der Fastenzeit. Dann darf wieder ohne Reue geschlemmt werden. Zu Ostern kommen daher üppige und leckere Speisen auf den Tisch. Unter anderem auch der Osterzopf, auch Osterbrot genannt. Aber was hat es überhaupt damit auf sich?
Alle Jahre wieder wird die traditionelle Speise über die Osterfeiertage ganz selbstverständlich gekauft oder gebacken, meist klassisch als Zopf, aber auch mal in Hasenform oder als „Osternest“, je nach Region und Vorlieben – und das nicht erst seit gestern. Doch woher kommt der Brauch eigentlich?
Bereits im Mittelalter gehörte das Osterbrot als christliches Symbol des Fastenbrechens zu einer festlich gedeckten Tafel dazu. Nach der 40-tägigen Fastenzeit seit Aschermittwoch, die viele kulinarische Entbehrungen mit sich brachte, durfte an Ostern endlich wieder herrlich geschlemmt werden. Ein süßes Osterbrot gehört deshalb seit dem Mittelalter traditionell an den Feiertagen ebenso auf den Tisch wie Fisch am Karfreitag und Lamm am Ostersonntag.
Doch nicht nur die klassischen Zutaten des Osterbrotes haben eine tiefere Bedeutung – auch die Form und Farbe entspringen Glaubenssymbolen, wie die Sonne, die für Jesus als Licht der Welt steht; ein Osterbrot in Form eines Zopfes hingegen spielt traditionell auf die Verflechtung zwischen Gott und den Menschen an.
Tipp:
Auch wer vor Ostern nicht gefastet hat, kann trotzdem mit bestem Gewissen ein leckeres Osterbrot schlemmen – zum Beispiel in Form frühlingshaft leichter Osterzöpfe mit Quark. Als wichtiger Eiweißlieferant unterstützt Quark eine ausgewogene Ernährung und ist die ideale Alternative zu einer kalorienreichen Version der Osterspeise.
Milchprodukte wie Quark beinhalten außerdem noch andere gesunde Nährstoffe wie Vitamin B2 und B12, Jod und Zink, die wichtig für eine ausgewogene Ernährung sind – und damit das ideale Nahrungsmittel für alldiejenigen, die sich bei den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder mehr sportlich betätigen wollen.
Zutaten:
Garnitur
Sultaninen heiß abwaschen und abtrocknen. Dann die Sultaninen, das Zitronat und die Mandeln mit dem Rum mischen und 30 Minuten ziehen lassen.
Das Mehl in ein Schüssel sieben. In die Mitte eine Vertiefung eindrücken und aus der Hefe, der Milch und etwas Mehl einen Vorteig rühren. 15 Minuten gehen lassen (bei Trockenhefe ist dies natürlich nicht notwendig).
Butter zergehen lassen und mit Ei, Zucker, Salz, Vorteig und Mehl zu einem Teig kneten. Dies ist in der Küchenmaschine oder per Hand möglich. Das sollte aber mindestens 5 Minuten dauern. Ein etwas feuchterer Teig bringt ein saftigeres Ergebnis. Er geht dadurch auch besser auf.
Den Teig zugedeckt 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Nun müssen die Rumfrüchte unter den Teig geknetet werden.
Den Teig zu einem Laib formen und entweder auf ein eingefettetes oder mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Nun zugedeckt nochmals 20 Minuten gehen lassen. Besonders diese zweite Phase des Ruhens bringt Geschmack in das Osterbrot.
Backofen nun auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Den Teig nun einmal kreuzförmig einschneiden und 50 bis 60 Minuten backen. Das Brot noch heiß mit flüssiger Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen.
Das SBW wünscht ein "leckeres Osterfest"!!
Quelle: www.rezeptewiki.org
© Gruppe Sozial- und Bildungswerk
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