Recklinghausen-Suderwich. Anis und Sternanis, das sind die Kräftigen. Bei beiden handelt es sich um unterschiedliche Gewürze und sie sind nicht miteinander verwandt. Sie haben nur eines gemeinsam: Ihr herrliches Aroma, das besonders zur Weihnachtszeit zur Geltung kommt.
Das solltest du wissen
Anis stammt aus dem Mittelmeerraum. Wegen seinem ätherischen Öl Anethol besitzt es das typische lakritz-ähnliche, süßherbe Aroma. Es kommt am stärksten zur Geltung, wenn die Samen noch ganz sind. Damit bekommen unsere Weihnachtsplätzchen, Printen und Lebkuchen ihren leckeren Geschmack. Es wird aber auch gerne an Marmeladen, Desserts, Fleisch- und Gemüsegerichten genutzt.
Sternanis stammt aus Asien. Hier finden wir das volle Aroma nicht in den Samen, sondern in den Fruchtwänden des Sternanisbaums. Auch hier wird das Aroma durch das ätherische Öl Anethol hervorgerufen.
Tipp: Der Sternanis gibt sein Aroma nicht so gerne ab, man sollte ihn längere Zeit mitkochen, damit sich das Aroma lösen kann. Damit eignet er sich perfekt für Schmorgerichte, Suppen und Eintöpfe und für dunkle Soßen, die lange einkochen sollen. Der süße, lakritz-ähnliche Geschmack beider Anissorten harmoniert perfekt zu herzhaften Aromen und pfeffrigen Noten.
Vanille – die Typische
Die Königin der Gewürze stammt aus Mexiko und inspiriert mit ihrem unvergleichlichen Geschmack alle Hobby- und Profiköche. Das solltest du wissen: Ein heftiger Sturm hat 2017 einen Großteil der Ernte zerstört. Dadurch stiegen die Preise ins Unermessliche. Trotzdem wollen wir natürlich auf ihren exotischen Geschmack nicht verzichten. Die Schoten eignen sich zum Kochen und Backen, komplett oder nur das Mark.
Tipps für die Weihnachtsbäckerei: Typisches Weihnachtsgebäck mit Vanille sind Vanillekipferl, Schneebällchen und Christstollen. Es passt auch gut in Wildbraten oder Fleischgerichten mit Kalb oder Geflügel. Mit Meeresfrüchten ist Vanille unschlagbar! Probier es aus!
Einige weitere Klassiker
Ein paar weitere Gewürze sind ebenfalls wichtig in der Weihnachtszeit, wenn sie auch nicht ganz so verbreitet sind wie die genannten.
Quelle: bremer-gewuerzhandel.de
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