Recklinghausen-Suderwich. Weihnachtsgans, Knödel und Sauerkraut, Würste und Karpfen, Raclette und Fondue, literweise Glühwein und kiloweise süße Sachen: Weihnachten und Jahreswechsel sind Schlemmerfeste, die Sodbrennen, Blähungen und Extrakilos auf die Waage bringt. Wohin nun mit den Pfunden und der quälenden Völlerei?
Wir klären auf. Ganz einfach weniger essen hilft nicht unbedingt, es kommt eher darauf an, was wir essen. Weg mit den fettigen und süßen Dingen, hin zu Bewegung und Gutes für den Magen. Aber wie?
Die Völlerei ist das Laster eines Menschen, die ihn zu einem ausschweifenden und maßlosen Leben führt. Der Völlerei steht somit die christliche Tugend der Mäßigung gegenüber. Sie war schon eine der Sünden in Sodom und Gomorra - steht in der Bibel.
Gesundheitsexperten raten zu folgenden Tipps:
Ausgleichen: Trink zwischendrin immer wieder mal Fenchel- oder Kamillentee, um deinen Magen zu beruhigen. Auch Heilerde wirkt Wunder: Einfach morgens und abends einen Löffel in ein Glas Wasser rühren und den Körper reinigen.
Kaffee olé: Eine Tasse Espresso nach dem Essen ist nicht umsonst ein beliebter Absacker: Er kurbelt aber die Verdauung an! Der Verdauungsschnaps hingegen ist ein Fehler, denn er hemmt die Fettverbrennung.
Iss möglichst langsam: Das Sättigungsgefühl tritt nach etwa 20 Minuten ein. Wenn du dein Essen langsam zu dir nimmst und gut kaust, isst du tendenziell weniger.
Maß ist alles: Auch wenn der Braten noch so gut schmeckt: Stopf künftig nicht mehr in dich hinein, als dein Hunger zulässt. Wenn du satt bist, bist du satt.
Alkohol ist nicht dein Freund: Tausche immer wieder mal einen Glühwein gegen Wasser oder Tee, denn In der Zusammensetzung aus Alkohol, Zucker und Fruchtsaft verstecken sich viele Kalorien.
Bewegung ist das A und O: Der Gang ins Fitnesscenter ist derzeit ohnehin untersagt, aber ein bisschen Yoga und Dehnen unterm Christbaum, ein Spaziergang mit der Familie im neuen Jahr oder Rodeln sollte sich doch einrichten lassen.
Mach mal Pause: Auch wenn die Kekse den ganzen Tag vor dir stehen, musst du nicht den ganzen Tag zugreifen. Versuch zwischen den Hauptmahlzeiten nicht zu naschen, auch wenn es schwer fällt.
Folgende acht Lebensmittel kannst du essen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Im Gegenteil - sie helfen dir beim Abnehmen. Frischer Blumenkohl ist einer der besten Vitamin-C-Lieferanten überhaupt und lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise zubereiten: dämpfen, kochen, pürieren, braten oder backen. Doch Achtung: Aufgrund des hohen Kaliumgehalts ist diese Gemüsesorte besonders harntreibend.
Brokkoli hat wenig Kalorien und ist ebenfalls reich an Vitamin C. Konkret gesagt: Auf 100 Gramm kommen lediglich 25 Kalorien. Angeblich wirkt das grüne Gemüse auch krebsvorbeugend. Brokkoli wird lediglich wenige Minuten ins kochende Wasser geworfen oder angebraten.
Möhren sind im Allgemeinen gut verträglich und enthalten einen hohen Anteil an Beta-Carotin. Ein Pflanzenfarbstoff, der ebenfalls krebsvorbeugend sein soll, die Sehkraft stärkt und den Stoffwechsel anregt.
Fenchel hat einen eigensinnigen Geschmack. Wer diesen jedoch einmal für sich entdeckt hat, profitiert von den Vorteilen der Pflanze. Denn Fenchel ist gesund und kalorienarm und soll überdies medizinische Heilkräfte haben. Fenchel-Tee hilft zum Beispiel bei Verdauungsbeschwerden und wirkt krampflösend.
Wer abnehmen möchte, sollte auf die Kraft der Grapefruit setzen. Die Zitrusfrucht mit dem zart-bitteren Geschmack kommt mit leichten 45 Kalorien pro 100 Gramm aus. Darüber hinaus liefert sie wirksame Stoffe wie Pektin und Vitamin C, die den Stoffwechsel ankurbeln.
Spinat hat ebenfalls kaum Kalorien, dafür enorm viel Folsäure. Am besten schmeckt er gedünstet zu Fisch oder Ei, aber auch roh als Salat. Gemeint ist allerdings nicht der Rahmspinat aus dem Tiefkühlfach! Tomaten besitzen nur 17 Kalorien auf 100 Gramm und sind somit außerordentlich kalorienarm. Außerdem enthalten sie etliche wertvolle Biostoffe, wie Vitamin B, K und Lycopin. Ob roh, gekocht oder gegrillt: Tomaten kannst du in etlichen Variationen zubereiten. Auch von Rhabarber kannst du so viel essen, wie du willst. Das Gemüse isst man traditionell als Kompott oder in gebackener Form. Es enthält reichlich Vitamin C und Magnesium für Energie und Spannkraft.
© Gruppe Sozial- und Bildungswerk
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