Recklinghausen-Suderwich. Identitäsdiebstahl im Internet? Worum geht es? Unter Verwendung gestohlener Personendaten werden im Internet Nutzerkonten eingerichtet und Waren bestellt, kostenpflichtige Abos abgeschlossen. SBW-Fachmann Wolfgang Wegener klärt auf.
Das Wichtigste
Name, Geburtsdatum, Anschrift, Kreditkarten- oder Kontonummern. Solche Daten werden im Rahmen eines Online-Geschäftes natürlich abgefragt. Ohne geht es oft nicht.
Soweit möglich, nicht über die Kreditkarte kaufen, sondern auf Rechnung oder eine Lastschriftzahlung vereinbaren. Da lässt sich eine unberechtigte Abbuchung am einfachsten stornieren. Ansonsten das Angebot kostenloser Absicherung des Geschäfts nutzen, zum Beispiel durch paypal, Trusted Shops oder ähnliche.
PIN-Nummern niemals auf Anfrage mitteilen, auch nicht, wenn scheinbar die eigene Bank danach fragt (tut sie übrigens nie!).
Das ist der Versuch, sich über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten als vertrauenswürdige Person auszugeben, um an persönliche Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen. Oder man versucht, den Empfänger zur Ausführung einer schädlichen Aktion zu bewegen. Mögliche Folgen: Kontoplünderung, Identitätsdiebstahl, Installation von Schadsoftware. Der Begriff kommt aus dem Englischen und setzt sich aus password harvesting (Passworte sammeln) und fishing zusammen.
Beispielfälle für Datenmissbrauch
Leider schützt eigene Sorgfalt nicht immer. Daten können auch durch Einbruch in Datenbanken von Online-Händlernund so weiter in falsche Hände geraten. Da hilft nur die Kontrolle der Kontoumsätze – und sofortige Reaktion bei Unregelmäßigkeit.
Wenn Sie Fragen dazu haben oder Hilfe benötigen, schreiben Sie mir (w.wegener@nak-sbw.de) oder rufen Sie mich an (01514 2684515).
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